Chronik 

Die Ursprünge unseres Vereins lassen sich nachweislich bis 1418 zurück verfolgen. Frühere Erwähnungen des Schützenwesens in Bernau gibt es, diese lassen sich aber nicht eindeutig der Gilde zuordnen.

 

Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass die Gilde ihre erste große Feuertaufe 1432 bestand, als die Hussiten vor Bernau standen. Engagierte Bürger hatten sich in der Gilde gefunden und verteidigten damals ihre Stadt, ihre Mitbürger und ihr Hab und Gut.

 

 
1418 Der Ursprung der Schützen-Gilde Bernau datiert auf die erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1418.
1561 Neubestätigung der Gilde durch Joachim II. von Cöln an der Spree.
1705 Einstellung des Wirkens der Gilde auf Grund eines königlichen Erlasses.
1782 Von 30 jungen Bürgern der Stadt Bernau wird eine Schützengesellschaft gegründet, die im Jahre 1809 wieder den ursprünglichen Namen "Schützengilde 1418 zu Bernau" annahm.
1809 Die Bedeutung der Schützengilde in der Stadt wird sanktioniert.
1843 König Friedrich Wilhelm IV. verleiht der Schützengilde die Korporationsrechte. Einweihung des neuen  Schützen-Platzes in Bernau (heute: Mühlenstraße, gegenüber dem St. Georgen Hospital).
1852 Die Gilde besitzt eine eigene Fahne mit prachtvoller Stickerei. Stiftung eines silbernen Adlers für das  Königsschießen durch den Prinzen Friedrich Wilhelm.
1930 Erneuerung der alten Bernauer Schützen-Fahne. Diese ist noch heute im Bernauer Museum zu  bewundern.
1945 Auflösung des Vereins auf Festlegung des Alliierten Kontrollrates und der SMAD.
1990 Wiedergründung der Schützengilde 1418 zu Bernau  in der Bernauer Gaststätte "Schützenhaus", Eintragung in das  Vereins-Register und Zuerkennung der Gemeinnützigkeit
1991 Aufnahme in den Brandenburgischen Schützenbund
1992 Herr Ulrich Hartmann, Mitglied der alten Bernauer Schützengilde wird Ehrenmitglied
1993 Bildung schießsportlicher Sparten, wie Luftdruck-Waffen, Kleinkaliber- und Großkaliber- Waffen sowie Schwarzpulver-Schießen.
1994 Anlässlich des 5. Bernauer Schützenfestes erfolgt die feierliche Fahnen-Weihe der erneuerten  Vereinsfahne  von 1930
1999 Unterzeichnung des Pachtvertrages für das Vereins-Quartier an der Viehtrift 11 in Bernau am 3.9.1999.
1999 Ausrichtung des 10. Brandenburgischen Schützen-Tages in Bernau am 15. und 16.9.1999 unter Teilnahme des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes, Herrn Ambacher, und des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Herrn Stolpe. Weitere Gäste waren hohe Vertreter verschiedener Landes Schützenbünde aus ganz Deutschland.
2000 Weihung der Vereinskanone "Königin Beate" am 15.4.2000, bennant nach der ersten Schützenkönigin des Vereins - Beate Buder.
2001 Im Juli 2001 beschließt der Verein den Bau einer Raumschießhalle für Kleinkaliber- und Großkaliberkurzwaffen sowie für historische Waffen. Das Investitionsvolumen wird bei 300.000 DM (ca. 153.000€) liegen. Unterstüzung erhält die Schützengilde über den Landessportbund durch den "Goldenen Plan Ost".
2002 Am 13.4.2002 erfolgt die feierliche Grundsteinlegung für die Raumschießhalle unter Teilnahme des Landrates Barnim, Herrn Irke, des Vizepräsidenten des Brandenburgischen Schützenbundes, Herrn Regel, des Bürgermeisters der Stadt Bernau, Herrn Handke und Vertretern des Landes- und Kreissportbundes.
2004 Am 13.03.2004 weiht die Schützengilde unter Anwesenheit des Bernauer Bürgermeisters Hubert Handke die neue Raumschießhalle ein.
2005 Schützenbruder Tobias Ruf wird Bundesjugendschützenkönig.